Wie die Webinar-Reihe aufgebaut ist

Laptop mit Notizen während einer Online-Webinar-Session auf einem Holztisch
Format

Live, digital und in kleinen Gruppen

Jede Session findet online statt und dauert rund 90 Minuten. Die Gruppengröße bleibt bewusst überschaubar, damit Rückfragen und Diskussion Raum haben. Es handelt sich nicht um einen reinen Vortrag, sondern um ein Wechselspiel aus Erklärung, Beispielen und kurzen Reflexionsaufgaben.

Die vier Module bauen inhaltlich aufeinander auf, können aber auch unabhängig voneinander besucht werden. Wer bereits Berufserfahrung mitbringt, findet ebenso Anknüpfungspunkte wie jemand, der gerade erst in ein Unternehmen eingestiegen ist.

Ablauf

Der Aufbau einer einzelnen Session

01

Einordnung

Zu Beginn wird das Thema des Moduls in einen größeren Zusammenhang gestellt: Warum entstehen bestimmte Normen in Organisationen überhaupt?

02

Beispielsituationen

Anhand nachgestellter, anonymisierter Situationen aus dem Berufsalltag wird besprochen, welche Signale in bestimmten Momenten eine Rolle spielen.

03

Reflexionsfragen

Teilnehmende bekommen Fragen an die Hand, um das Gehörte auf die eigene Situation im Unternehmen zu übertragen, ohne Druck zu einer bestimmten Antwort.

04

Austausch

Am Ende bleibt Zeit für offene Fragen und für den Austausch untereinander, moderiert und ohne Bewertung der einzelnen Beiträge.

05

Materialien im Nachgang

Nach der Session erhalten Teilnehmende eine schriftliche Zusammenfassung der zentralen Begriffe und Denkmodelle zum Nachlesen.

Methodische Grundlage

Woher stammen die Inhalte der Reihe?

Die Inhalte greifen Konzepte aus der Organisationssoziologie und der Kommunikationsforschung auf und übersetzen sie in eine für den Berufseinstieg verständliche Sprache. Themen wie informelle Hierarchien, Statussignale oder Erwartungsmanagement werden seit Jahrzehnten in der Arbeitsforschung untersucht.

Die Webinar-Reihe ordnet diese Konzepte so ein, dass sie im eigenen Berufsalltag wiedererkannt werden können. Es geht nicht um starre Regeln, sondern um ein Vokabular, mit dem sich soziale Dynamiken im Unternehmen benennen und einordnen lassen.

Ergänzt wird das theoretische Gerüst durch praxisnahe Gesprächsbeispiele, die typische Situationen aus dem ersten Berufsjahr aufgreifen: von der ersten Teambesprechung bis zum Feedbackgespräch.

Zwei Personen sitzen an einem Tisch mit aufgeschlagenen Notizbüchern während eines Mentoring-Gesprächs